Shantymen

Martin Egli, 1. Tenor

Martin Egli

(1. Tenor, seit 1991)

Als dritter Mann im 1. Tenor hatte ich bei der Eröffnung des Gewerbezentrums Spiez meinen ersten Auftritt. Das Repertoire war damals um etliches kleiner als heute, so dass ich mich schnell in den Chor einleben konnte. Ich wuchs in Gwatt am Thunersee auf und verbrachte schon von Klein auf meine Freizeit mit Segeln, so packte mich der mehrstimmige, traditionelle Arbeitsgesang der grossen Rahsegler und liess mich nicht mehr los. Die vielen schönen Auftritte und tollen Erlebnisse mit meinen Kameraden möchte ich nicht mehr missen.

Verzeichnis meiner Shantys

  • The Ebenezer
  • Blow Boys, Blow
  • John Cherokee
  • Up she goes
  • Halarvisa
  • Sally Brown

Hanspeter Hertig, 1. Tenor

Hanspeter Hertig

(1. Tenor, seit 2010)

Geboren am 02.09.1934 als Bürger und Burger von 3653 Oberhofen am Thunersee

Zum Wassersport und Singen:

Schon als Kleinkind war ich, in Zürich aufgewachsen, immer zu Gast bei meinen Grosseltern in Oberhofen.

Mein erstes "Schiff" war ein Holzbalken, den mir mein Grossvater bei der Zimmerei Frutiger zuschneiden liess. Auf diesem liegend erforschte ich die weite Welt - lies die nächste Umgebung unseres Seehäuschens zwischen Gunten und Hilterfingen.

Es folgten erste Versuche im Rudern, Segeln und "Motörle" mit Grossvaters Mehrzweckboot, einer Eigenkonstruktion, die vom Bootsbauer Ritschard hergestellt wurde.

Ab dem ersten Lehrjahr folgten Fahrten im In- und Ausland mit dem Faltboot, bestreiten von Regatten, und Betätigung als Jugend- und Sportleiter, wie auch der Bau von ersten Kunststoffkanus im Club. Ich bin auch heute noch hin und wieder im Kanu unterwegs.

Segeln:

Seit 1964 segle ich mit eigenen Booten auf dem Thunersee.

Als Trainie segelte ich auf der Kershones, einem Dreimaster unter Ukrainischer Flagge, mit dem CCS auf der Ostsee, weitere Törns folgten auf dem Mittelmeer und in der Nordsee.

Musik

Als Pfadfinder und später beim Kanufahren war meine Gitarre immer dabei. Klavier spiele ich auf mässigem Niveau. Bin Mitglied im Cäcilienchor Thun seit 1970. Heute bin ich als zweitältester Shantyman beim Shanty-Chor Spiez, wo es mir ausgezeichnet gefällt.

Instrumente

Mundharmonikas

Verzeichnis meiner Shantys

  • Randy-Dandy
  • Highland Laddie
  • Salpeter Shanty
  • Haul de Bowline
  • Sailing

Gerhard Maag, 1. Tenor

Gerhard Maag

(1. Tenor, seit 2016)

Walter Hägler, 2. Tenor

Walter Hägler

(2. Tenor, Gründungsmitglied)

Durch meinen Onkel am Thunersee kam ich in den Ferien bereits mit 9 Jahren zum Segelsport. Das Segeln wurde für mich zur wichtigsten Nebensache in meinem Leben.

Meinen Wohnsitz verlegte ich daher nach meiner Ausbildung zum Haustechnik-Ingenieur 1963 an den Thunersee. Ich widmete meine ganze Freizeit der Konstruktion und dem Bau einer Segeljacht. Bereits ein Jahr später wurde der Prototyp der "Schwalbe I" gewassert und sorgte an Regatten für Aufsehen.

Durch meine engen Beziehungen zum Yachtclub Spiez wurde hier unter Gleichgesinnten 1974 der Vorgängerchor des heutigen Shantychors gegründet. Der harte Kern dieses Chors bildete zugleich einen Teil unserer Gründungsmitglieder.

Die Faszination des Segelns auf Seen und Meer und die Shantys ergeben für mich somit einen wichtigen Teil meiner Freizeit, die ich nimmer missen möchte.

mein Shanty:

  • Rio Grande

Hansjürg Weder, 2. Tenor

Hansjürg Weder

(2. Tenor, seit 2006)

Wo Gesang da lass Dich nieder, denn böse Menschen haben keine Lieder. Nach dieser Devise gings bei mir immer. Ob zu Hause nach getaner Arbeit, auf der Holzbank vor dem Stall mit den Angestellten der nachbarlichen Pferdehaltung, in der Jungen Kirche, nach der Musikprobe in der Dorfmusik, während der RS, am einzigen rudertrainingsfreien Abend in der Woche oder nach jedem Segeltag mit den blinden, respektive sehbehinderten Teilnehmern, der Tag wurde immer mit Liedern beendet.

Seit ich den "Shanty-Chor Spiez" in Faulensee gehört hatte, bin ich von den Shantys nicht mehr losgekommen. Darum versuche ich als Mitglied des "Spiezer Shanty-Chores mein Bestes zu geben.

Im Berufsleben habe ich die verschiedensten Hürden gemeistert. Meine "Optik-Feinmechaniker-Lehre und die darauffolgende Spezialausbildung brachte mich als Photogrammetrie Consulting-Engineer nach Australien. Ein Kontakt mit Augenärzten und mein Bau einer Spezial-Kamera brachte mich ans Universitäts-Augenspital nach Miami. Diese Forschungsstelle führte mich nach Bern ans Institut für Laserphysik. Hier bin ich nun seit mehr als 25 Jahren.

Verzeichnis meiner Shantys:

  • The Gals of Dublin Town
  • Leave her Johnny
  • Shenandoah

Bernhard Steffen, 2. Tenor

Christian Schäfer

(1. Bass, Gründungsmitglied)

Die berufliche Laufbahn als Chemiker hat mich 1974 nach Spiez katapultiert. Der Männerchor und insbesondere der Shantychor bescherte eine gesangliche Herausforderung und schöne Kameradschaft mit Gleichgesinnten. Trotz Umzug nach Thun, beruflicher Veränderung zum Feuerwehroffizier der Berufsfeuerwehr Bern und Wechsel zum Männerchor Thun bin ich mit Freude weiterhin Teil des Shantychores Spiez.

Meine Shantys:

  • Clear that Ship
  • Blow ye Winds
  • Round the Corner, Sally
  • The Lily of the west
  • Hullabaloo
  • Rolling Sea
  • Blow the man down

Hanspeter Werndli, 1. Bass

Hanspeter Werndli

(1. Bass, seit 1991)

Bereits seit 1972 bin ich Mitglied im Männerchor Spiez, und so wurde ich bereits 1981 bei der Gründung des Shanty-Chores angefragt, ob ich auch dabei sei. Aus familiären Gründen (Kleinkinder) habe ich vorerst verzichtet, und bin dann 10 Jahre später dem Chor beigetreten. Nach drei Jahren habe ich in Cham unter grosser Nervosität meinen ersten öffentlichen Solopart gesungen. Ich hoffe, dass ich noch viele spannende Auftritte und tolle Stunden mit dem Shanty Chor Spiez mitmachen kann.

Meine Shantys:

  • High Barbaree
  • Johnny, come back to Hamborg
  • Boney was a Warrior
  • Haul away, Boys
  • A 100 years ago
  • Rolling down to Old Maui

Roland Frey, 2. Bass

Roland Frey

(2. Bass, Gründungsmitglied)

Ich weiss nicht was ich von mir sagen soll.

Meine Shantys:

  • Whisky Johnny
  • Rolling Home
  • The California Song
  • Roll Alabama roll

Hanspeter Gerber, 1. Tenor

Hanspeter Gerber

(2. Bass, seit 2010)

Meine Vorstellung ist unterwegs zum Webmaster ertrunken.

Meine Shantys:

  • Down in Rio
  • Saturday Night at Sea
  • Le capitaine de Saint-Malo
  • Chanson de la Caïque
  • Hooker John

Martin Bütikofer, 2. Bass

Martin Bütikofer

(2. Bass, seit August 2012)

Aufgewachsen in Bern. Höhere Ausbildung im kaufmännischen Bereich sowie in Facility Management 2009. Selbständige Tätigkeit als Immobilienvermittler. Firma Swiss Quality Immo Merligen. Lange Jahre wohnhaft in der Region Jegenstorf. Seit 2010 im Berner Oberland, Region Thunersee.

Spiele noch Boccia in Thun und Curling in Worb.

Musik war schon immer sehr wichtig in meinem Leben und ich möchte versuchen, den Chor auch noch mit meiner Gitarre beim einen oder anderen Song zu begleiten.

Mein erster Auftritt hatte ich anlässlich des 80. Geburtstages von Hanspeter Hertig. Titel: Santiano in französischer Sprache. Ein weiterer Titel ist in Vorbereitung.

meine Shantys:

  • Santiano (fr)

René Diethelm, 2. Bass

René Diethelm

(2. Bass, seit 2013)

Schon in jungen Jahren liebte ich das Wasser (möglichst warm natürlich), bastelte mein Segelschiff und da mir damals das Geld für die teure Fernbedienung fehlte, schwamm ich dem Schiff hinterher.

Als Heuschnupfengeplagter ging ich gerne zur See, das tat mir gut. Mein Traum war immer schon ein Segelpatent aber ich vermochte kein eigenes Schiff, es kam mir immer irgendetwas dazwischen und so ging ich halt sehr viel auf Törns mit der Neederland Zeilvaart zuerst in die Waddensee mit den Tjalks (Plattbodenboote mit Seitenschwerter, die sich dort trockenfallen lassen konnten) später auch zu den Kanalinseln im Ärmelkanal. Dem Patent jage ich immer noch hinterher! Da wir dort auch gerne Seemannslieder sangen, sagten mir die Shanties von Anfang an zu.

mein Shanty:

  • Drunken Sailor
  • Molly Malone

Martin Hauswirth, Gitarrist

Martin Hauswirth

(Gitarrist, seit 1982)

Ich über mich

Ob ich Lust hätte, im Seemannschor Spiez als Gitarrenbegleiter mitzuwirken, fragte mich im Herbst 1982 der damalige Akkordeonist. "Junge, komm bald wieder" und "Nordseewellen" hauten mich zwar nicht gerade aus den Socken, und mit der Christlichen Seefahrt hatte ich wenig am Hut. Ausserdem bin ich wasserscheu und ein schlechter Schwimmer. Aber ich ging hin und hörte einer Probe zu. Der "Junge" blieb aus und die "Nordseewellen" schwappten nirgends über. Was ich zu Ohren bekam, war die bisher unbekannte Welt der Shantys. Der Chor übte damals gerade "Sailing, sailing..." - für mich heute noch ein melodiöses, gefühlvolles Lied - ein "Poller-Shanty" eben.

Nach nunmehr 33 Jahren bin ich immer noch dabei. Mir gefallen diese erzählenden Lieder, welche wir dank der Knochenarbeit unseres früheren, langjährigen Leiters exklusiv in vierstimmigem Satz vortragen können. Noch mehr fasziniert mich, wie ein solch heterogener Haufen eigenständiger Persönlichkeiten über so lange Zeit immer wieder eine gute Vorstellung zustande bringt und dass besagter Haufen heute noch als Chor besteht. Unser späterer Chorleiter hat uns zu neuen Höhenflügen geführt, und unsere Auftritte am Tag der Shantychöre in Cuxhaven bleiben unvergessen. 2010 übernahm ich interimistisch die musikalische Leitung und übe dieses Amt heute noch aus. Gerne trage ich dazu bei, ein Stück vergangener Kultur in dieser Form zu erhalten.

Als gelernter Maschineningenieur bin ich längst pensioniert. Langweilig war es mir noch nie. Meine Leidenschaft ist das Motorrad. Als Alltags- und Tourenfahrer legte ich seit 1993 über eine halbe Million Kilometer zurück. Nur noch selten trete ich mit meinem Keyboard als Unterhaltungsmusiker auf. Vielseitige Interessen sind die Würze in unserem Leben.

Meine Shantys:

  • Soon may the Wellerman come
  • The Leaving of Liverpool

Edi Hug, Akkordeonist

Edi Hug

(Akkordeonist, seit 2013, musikalischer Leiter seit 2016)

Ich bin in Lachen SZ, am Zürichsee geboren und aufgewachsen. Schon früh wurde ich mit dem Seglervirus infiziert. Mittlerweile finden die Törns auf dem schönen Thunersee und im Mittelmeer statt. Im Elternhaus war Volksmusik trumpf. Mit 15 Jahren trat ich dem Jodlerklub bei, der von meinem Vater dirigiert wurde. Später machte ich beim Jodlerverband die Dirigentenausbildung und leitete während 15 Jahren einige Jodlerklubs. Als Handörgeler begleitete ich verschiedene Kleinformationen und Solisten. Viele Auftritte bestritt ich auch mit diversen Musikanten aus der Volksmusikszene. 2006 zog ich nach Spiez und genoss eine Auszeit meiner musikalischen Aktivitäten. Seit 2013 mache ich beim Shantychor Spiez mit. Hier werden meine zwei Leidenschaften, Nautik und Musik, auf wunderbare Weise miteinander Verbunden.